Pastoraltheologie
Prof. Dr. Philipp Müller
Copyright: Pfarrei St. Martin, Bingen
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Dieses Bild, das sich unweit von Mainz in der Kapuzinerkirche Bingen befindet, drückt viel über das Selbstverständnis der Pastoraltheologie aus: Als praktisch-theologische Disziplin bezieht sich die Pastoraltheologie auf die christlich-kirchliche Praxis, die sie mit Bezug auf die kirchliche Tradition und im Kontext der sozio-kulturellen Situation der Gegenwart reflektieren und optimieren möchte. Dies geschieht auf der biographischen, gruppalen, gemeindlichen und kirchlichen Ebene.
Zu den konkreten Feldern, die dabei in den Blick genommen werden, zählen etwa die Seelsorge, die Sakramentenpastoral, christliche Sozialformen wie (Pfarr-)Gemeinden und Bewegungen, das missionarische Handeln der Kirche – aber auch die Analyse der gegenwärtigen religiösen Landschaft sowie die christliche Spiritualität, ohne die ein kirchlicher Selbstvollzug nicht denkbar ist. Die Pastoraltheologie arbeitet dabei innertheologisch und interdisziplinär mit anderen Wissenschaften zusammen.
Antrittsvorlesungen Prof. Dr. Philipp Müller und Prof. Dr. Konrad Huber
Antrittsvorlesungen
Prof. Dr. Philipp Müller und Prof. Dr. Konrad Huber haben am Donnerstag, den 3. Mai, ihre Antrittsvorlesungen an der Katholisch-Theologischen Fakultät gehalten. Der Pastoraltheologe Philipp Müller sprach über die "Dialogfähigkeit als Schlüsselqualifikation aller pastoralen Berufe", während der Neutestamentler Konrad Huber den Satz aus der Offenbarung des Johannes "Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was geschehen wird danach!" (Offb 1,19) interpretierte.
Unter den Zuhörern befanden sich neben zahlreichen Studierenden, ehemaligen und aktuellen Professoren verschiedener Hochschulen und Vertretern der Bistümer auch der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, und die Vizepräsidentin der Universität Mainz, Prof. Dr. Mechthild Dreyer.
von links nach rechts: Dekan Prof. Dr. Thomas Hieke, Prof. Dr. Konrad Huber, Karl Kardinal Lehmann, Prof. Dr. Philipp Müller, Prof. Dr. Mechthild Dreyer