Seminar für Praktische Theologie, Abt. Pastoraltheologie

Prof. Dr. Philipp Müller

Copyright: Pfarrei St. Martin, Bingen

Willkommen auf den Seiten der Pastoraltheologie!

Dieses Bild, das sich unweit von Mainz in der Kapuzinerkirche Bingen befindet, drückt viel über das Selbstverständnis der Pastoraltheologie aus: Als praktisch-theologische Disziplin bezieht sich die Pastoraltheologie auf die christlich-kirchliche Praxis, die sie mit Bezug auf die kirchliche Tradition und im Kontext der sozio-kulturellen Situation der Gegenwart reflektieren und optimieren möchte. Dies geschieht auf der biographischen, gruppalen, gemeindlichen und kirchlichen Ebene.

Zu den konkreten Feldern, die dabei in den Blick genommen werden, zählen etwa die Seelsorge, die Sakramentenpastoral, christliche Sozialformen wie (Pfarr-)Gemeinden und Bewegungen, das missionarische Handeln der Kirche – aber auch die Analyse der gegenwärtigen religiösen Landschaft sowie die christliche Spiritualität, ohne die ein kirchlicher Selbstvollzug nicht denkbar ist. Die Pastoraltheologie arbeitet dabei innertheologisch und interdisziplinär mit anderen Wissenschaften zusammen.

Aktuelles

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FAZ, Di, 14.3.2017, Nr.62

Bewegung beim Zölibat

Sollen verheiratete Männer Priester werden dürfen, wenn Sie als Diakone gearbeitet haben? Ein kluger Vorstoß. Feuilleton, S. 9:

Was heißt hier, man soll mit dem Zölibat nicht spielen?

Du kannst eine Göttin neben die jaben: Ein wegweisender Vorstoß, verheiratetete Männer zu Priestern zu weihen

 

 

 

27. März 2017
Josef-Kentenich-Institut in Vallendar verleiht den JKI-Preis 2017 an Andreas Stefan
JKI-Präsident Andreas Brüstle überreicht den Preis

Hbre. Traditionell gehört die Verleihung des JKI-Preises zum Programm der Jahrestagung des Josef-Kentenich-Institutes. Am 26. März 2017 war es wieder soweit. Andreas Franziskus Stefan erhielt den mit 500 € dotierten Preis für seine wissenschaftliche Abschlussarbeit im Studiengang Master Lehramt Gymnasien an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, im Fach Pastoraltheologie. Die Arbeit hat das Thema: „Die Schatzkammer meiner Seele“ – Eine Gegenüberstellung des Persönlichen Ideals bei Josef Kentenich und des Züricher Ressourcen Modells.

Mehr dazu: http://www.schoenstatt.de/de/aktuell.htm

 

 

Krakauer Pastoraltheologe gemeinsam mit Studierenden zu Besuch in Mainz

In den Tagen vom 23. bis 27. November 2016 war der Pastoraltheologe der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau, Prof. dr. Maciej Ostrowski, gemeinsam mit einer Gruppe von zehn Studierenden zu Besuch in Mainz. Bereits im April hatte der Mainzer Pastoraltheologe, Prof. Dr. Philipp Müller, gemeinsam mit Studierenden an einem Symposion in Krakau teilgenommen.

Höhepunkt des Besuchs war ein Vortrag Ostrowskis zu Migration aus Sicht der polnischen Kirche. Immer wieder stellte er dabei fest, dass die polnische Kirche bisher kaum auf die Herausforderungen reagiert habe. Für die polnischen Studierenden war auch ein Abend im Jugendhaus Don Bosco in Mainz ertragreich, an dem sie sich mit Mainzer Jugendlichen, die im Sommer am Weltjugendtag in Krakau teilgenommen hatten, austauschen konnten. Auch Weihbischof Dr. Udo Bentz, der sich für ein Gespräch mit der Krakauer Gruppe Zeit nahm, berichtete von seinen Erfahrungen vom Weltjugendtag. Ein Kolloquium sowie verschiedene kulturelle Programmpunkte ergänzten das Programm.


AUSTAUSCH MAINZ - KRAKAU

H e r z l i c h e  E i n l a d u n g

an alle Fachbereichsangehörigen und an alle Interessierten zur

Gastvorlesung von Prof. Dr. Maciej Ostrowski (Päpstliche Universität Johannes Paul II., Krakau)

zum Thema:

Die Herausforderung der Migration aus Sicht der polnischen Kirche

Donnerstag, 24.11.2016, 14.15 h – 15.45 h

Audi max

Univ.-Prof. Dr. Matthias Pulte, Dekan

Univ.-Prof. Dr. Philipp Müller

FB 01 – Katholisch-Theologische Fakultät

 

Exkursion der Pastoraltheologie nach Krakau

An einem internationalen Austausch in Krakau haben 13 Theologiestudierende der Johannes Gutenberg-Universität gemeinsam mit dem Pastoraltheologen Prof. Dr. Philipp Müller und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter David Hüser teilgenommen. Bei einem internationalen Symposion, das im Vorfeld des Weltjugendtags in Krakau stattfand, wurden verschiedene Ansätze der Jugendpastoral und der Glaubenskommunikation vorgestellt und debattiert. Unterschiedliche pastoraltheologische Herangehensweisen zwischen den verschiedenen Ländern und Kulturen – neben Polen und Deutschland waren auch Studierende aus der Ukraine, aus Weißrussland, der Slowakei und Rumänien anwesend – wurden dabei deutlich und in einen fruchtbaren Dialog gebracht.
Beim kulturellen Programm in Krakau konnten die Studierenden die Gastfreundschaft der Krakauer sowie die enorme Bedeutung des ehemaligen Krakauer Erzbischofs und späteren Papstes Johannes Paul II. für die polnische Kirche erleben. Besonders der Besuch in der Kirche „Arche des Herrn“ in dem Krakauer Viertel Nowa Huta, die von Arbeiterinnen und Arbeitern unter Lebensgefahr gegen die herrschenden Kommunisten erbaut wurde, war beeindruckend.
Im November wird eine Krakauer Gruppe zum Gegenbesuch in Mainz erwartet.


Verleihung des Lehrpreises an Prof. Dr. Philipp Müller

DIES LEGENDI 2015: Gutenberg Lehrkolleg zeichnet Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger aus

 

 Im Rahmen des DIES LEGENDI wurden die Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geehrt, die auf Grundlage einer Nominierung und anschließenden Lehrveranstaltungsbefragung ermittelt werden. Für die katholisch-theologische Fakultät wurde Prof. Dr. Philipp Müller mit dem Lehrpreis ausgezeichnet.

Zur Pressemitteilung der Universität Mainz.


"Gemeinsam Kirche sein" - Wort der deutschen Bischöfe

Am 1. August 2015 ist das Dokument "'Gemeinsam Kirche sein' - Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral" erschienen. Im Vorwort schreibt Kardinal Reinhard Marx: „'Gemeinsam Kirche sein' will den Weg begleiten, auf dem sich die Menschen in den verschiedenen (Erz-)Bistümern in unserem Land befinden: den Weg von der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes Gottes. Darum ist im Text so häufig die Rede von einem Perspektivwechsel und einem Mentalitätswandel der Kirche als Ganzer. Die gemeinsame Taufberufung aller Getauften wird neu herausgestellt; und in ihrem Dienst stehen alle, die vom Bischof dazu ordiniert oder beauftragt wurden."
Das Dokument ist im Rahmen einer Arbeitsgruppe unter Mitwirkung von Prof. Dr. Philipp Müller entstanden. Es findet sich unter folgendem Link:

http://www.dbk-shop.de/de/deutsche-bischofskonferenz/die-deutschen-bischoefe/hirtenschreiben-und-erklaerungen/gemeinsam-kirche-sein-wort-deutschen-bischoefe-erneuerung-pastoral.html

 

  


Mehr als Folklore?! Brauchtum als pastorale Chance (16.-17. Sept. 2015, Katholische Akademie Schwerte)

Ohne Rituale geht es nicht

Bonifatiuswerk und Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Johannes-Gutenberg-Universität sehen christliches Brauchtum als Chance

Für immer mehr Menschen sind christliche Werte und Rituale unverständlich und damit auch nicht mehr zugänglich. Es scheint so, als ob unser Brauchtum zusehends an Bedeutung verliert. Deutlich wird dies an einer Meldung der Rheinischen Post unter der Kategorie „Die lustigsten Polizeimeldungen 2015“. Ein Ehepaar fühlte sich von einer größeren Gruppe Menschen, die an ihrer Wohnung vorbeizogen und biblische Verse zitierten, bedroht und rief die Polizei. Der Polizeibeamte konnte ihnen versichern, dass es sich um etwas völlig Harmloses handle: eine Prozession, „ein feierlicher, kirchlicher Umzug“.

Vor diesem Hintergrund des zunehmenden Bedeutungsverlustes christlichen Brauchtums hat das Bonifatiuswerk gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz eine Tagung in der Katholischen Akademie Schwerte veranstaltet. Unter dem Titel „Mehr als Folklore?! Brauchtum als pastorale Chance“ diskutierten Referenten und Teilnehmer aus Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft über die Herausforderungen und auch die Chancen, die sich aus dieser Veränderung ergeben. Unterstützt wurde die Tagung durch den Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz.

Zur vollständigen Pressemitteilung.